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Über den Schmetterling Verlag

Die Geburtstunde unseres Verlages schlug in den Zeit des Punk, der Schulterpolster und der Anti-Atom-Proteste in Wackersdorf. Damals, in der Mitte der 1980er-Jahre, halten die ersten Faxgeräte und Tageslichtprojektoren Einzug in die Büros, die Grünen werden erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt und Tom Cruise wird mit dem Kampfpiloten-Epos «Top Gun» zum Weltstar. Die heutigen Geschäftsführer des Schmetterling Verlags, Paul Sandner und Jörg Hunger, sind in diesen Tagen nicht nur Studenten an der «Fachhochschule für Druck» (heute «Hochschule der Medien») in Stuttgart, sondern auch in einem «Arbeitskreis Entwicklungspolitik» aktiv, der sich das offensichtlich ausbeuterische Verhältnis zwischen Industrienationen und der sogenannten Dritten Welt zum Thema gemacht hat.

Team

Es wundert also wenig, dass frühe Verlagsprodukte Titel wie «Banken, Kredite und die ‹Dritte Welt›» oder «El Salvador. Der Krieg gegen die Zivilbevölkerung» tragen. In den Folgejahren wächst das Programm langsam, aber stetig, und aus dem ersten Büro im WG-Zimmer ziehen die Verleger bald in einen Keller unterhalb der Rotebühlstraße und von da schließlich in die heutigen Räumlichkeiten im Stuttgarter Westen.

Auch wenn einige unserer heutigen Mitarbeiter/-innen «Commodore 64» und «Chaostage» nur von der Grundschulbank aus erlebt und sich die Programmschwerpunkte im Laufe der Zeit gewandelt haben, wollen wir auch im 21. Jahrhundert unserem Ideal vom Verlegen treu bleiben: Bücher und Medien von hoher inhaltlicher Qualität, professionell und mit Herzblut produziert und häufig etwas abseits des Mainstreams.

Ob uns das gelingt, können wir natürlich nicht abschließend beurteilen. Die Antwort auf diese Frage hängt einzig und allein von Ihrem Urteil ab.