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Friedrich Schlotterbeck

Friedrich Schlotterbeck (* 6. Januar 1909 in Reutlingen; † 7. April 1979 in Berlin-Buch) war Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und Schriftsteller. Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelte er in die Sowjetische Besatzungszone (SBZ) über und fungierte in der DDR kurzzeitig als Stadtrat für Kultur in Dresden. Bei der Überprüfung von Westemigranten geriet er in das Visier der Zentralen Parteikontrollkommission (ZPKK) und des gerade gegründeten Ministeriums für Staatssicherheit. Am 15. Februar 1951 wurde Schlotterbeck wegen «Spionageverdachts» aus der SED ausgeschlossen. Er wurde u.a. bezichtigt, ein V-Mann der Gestapo gewesen zu sein. Die ZPKK ordnete die Einstampfung seines Buches «Je dunkler die Nacht...» an. 1953 bis 1956 in DDR-Haft, wurde er nach Ende der Stalin-Ära rehabilitiert und wieder in die SED aufgenommen. Bis zu seinem Tod 1979 lebte und arbeitete er als Hörspielautor und Schriftsteller in Groß-Glienecke (Bezirk Potsdam).

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