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Nicolás Guillén

Geboren 1902 als Sohn eines Mulattenehepaares in Camagüey auf Cuba. Mit 15 verliert er seinen Vater, ein liberal gesinnter Senator, der wegen seines Eintretens gegen die Rassendiskriminierung erschossen wird, und muss nun seine Familie versorgen. Daneben erlernt er den Beruf eines Druckers. Humorvolle Kolumnen Guilléns in der Lokalzeitung in Camagüey erregen Aufsehen. Ein in Havanna begonnenes Jurastudium bricht er vorzeitig ab.
Guilléns «Motivos del Son», 1930, sind der litrarische Durchbruch, nicht nur in Cuba. Die sozial und politisch orientierten Gedichtzyklen der 30er Jahre bringen ihm internationale Anerkennung.
Nach dem Sturz des Machado-Regimes 1933/34 veröffentlicht Guillén seine Gedichtsammlung «West Indies Ltd.» über das Schicksal der Antillen.
Er geht nach Spanien, wo ihn der «Kongress zur Verteidigung der Kultur» 1937 in Madrid prägt und er zum Kommunist wird.
Mit der Errichtung der Diktatur 1944 in Cuba geht Guillén ins Exil. Über Frankreich führt es ihn in fast alle Staaten Lateinamerikas. In der Emigration und während zahlreicher Reisen schließt er Freundschaft mit vielen Schriftstellern und Künstlern. Als ihn 1959 in Argentinien die Nachricht von der Vertreibung des Diktators Batista aus Cuba und vom Sieg Fidel Castros erreicht, kehrt er in die Heimat zurück. Dort stirbt er 1989.

Nicolás GuillénNicolás Guillén

Kontakt über den Verlag:
info@schmetterling-verlag.de

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