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Bertha-von-Suttner-Preis für «Kino der Angst»

Peter Bürger hat für seine Studie «Kino der Angst – Terror, Krieg und Staatskunst aus Hollywood» den Bertha-von-Suttner-Preis in der Kategorie «Film und Medien» erhalten. Der erstmals ausgelobte Preis, der mit 2000 Euro dotiert ist, wurde am 18. April 2006 von der Deutschen Friedensgesellschaft/Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen und der Bertha-von-Suttner-Stiftung verliehen. Ausgezeichnet werden Menschen, die sich intensiv für Frieden und Verständigung engagieren.
Bürgers Studie zum amerikanischen Kriegskino der letzten zwei Dekaden untersucht Hintergründe, Inhalte und Funktionen des sogenannten Militainment in Hollywood. Sein Fazit: Im Zeitalter des Anti-Terror-Kampfes verstärken Filme als «Botschafter der Angst» paranoide und endzeitliche Gestimmtheiten.
Im seiner Laudatio erklärte Jurymitglied Jürgen Grässlin, Bürger komme «das Verdienst zu, die unheilige Allianz zwischen dem Pentagon und Hollywood, zwischen dem größten Kriegsministerium und der größten Filmmaschinerie der Welt, detailliert und fundiert aufgezeigt und kritisch reflektiert zu haben.»

Links
P. Bürger im Internet Bertha-v.-Suttner-Pr./Internet
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