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Spanien entdeckt afrikanische Literatur

Über viele Jahre führte afrikanische Literatur in spanischer Sprache ein eher stiefmütterliches Dasein. Das hat sich in inzwischen geändert. Besonders die ,Ausgaben der Editiones El Cobre aus Barcelona sind in den größeren Buchhandlungen des Landes sehr präsent. Bei den Katalanen fanden u.a. der kongolesische Politiker und Schriftsteller Henri Lopez, der Nigerianer Biyi Bandele-Thomas und die besonders in Deutschland populäre Ghanaerin Amma Darko eine literarische Heimat.
Was aber nun will afrikanische Literatur? Was sind ihre typischen Merkmale? Was kann sie leisten? Kann sie eine Brücke bilden zwischen den Welten? Diesen und zahlreichen anderen Fragen sind mehrere hochkarätige Literaten im Frühjahr 2003 auf einer Podiumsdiskussion in Madrid nachgegangen. Mit dabei u.a. Amma Darko, der kongolesische Schriftsteller Emmanuel Dongala und der Ugander Moses Isegawa, dessen atemberaubende «Abessinische Chronik» auch in Deutschland hohe Beachtung fand.
Ein Textdossier mit den grundlegenden Thesen der Veranstaltung in spanischer Sprache findet sich an dieser Stelle im PdF-Format.
Übrigens: Die spanischsprachige Ausgabe von Amma Darkos Migrationsroman «Der verkaufte Traum» ist unter dem Titel «Más allá del horizonte» ab sofort auch bei uns zu beziehen.

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Tapas literarias: Escritores africanos. Un conflicto...
Siehe auch
Spanisch: Literatur und Unterricht
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