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legal, illegal

Franz Jung entführte 1920 einen Fischdampfer aus Cuxhaven nach Rußland, Abbie Hoffman brachte den Börsenbetrieb der Wall Street für einige Stunden zum Erliegen, indem er Ein-Dollar-Noten von der Zuschauertribüne unter die Broker warf, und Tony Labat entführte während des Wahlkampfes einen Kandidaten für das kalifornische Gouverneursamt.
Kunst als politisches Handeln, verankert im öffentlichen Raum, im Grenzbereich zur Kriminalität. Dies ist das Thema der Ausstellung «legal, illegal», die vom 26.2. bis 3.4. im Schloß von Neuhausen/Fildern gezeigt wird.
Bis vor kurzem war sie unter großem Medieninteresse in den Räumen der Berliner «Neuen Gesellschaft für bildende Kunst/NGBK» zu sehen. Begleitend zur Ausstellung ist jetzt der gleichnamige Text-/Bildband im Buchhandel erhältlich. Anhand von umfangreichem, oft erstmals publiziertem Fotomaterial dokumentiert das Buch verschiedene Aktionen «illegaler» Kunst von Johannes Baader bis Georg Winter und reflektiert Funktion und Charakter politisch motivierter Aktionskunst aus juristischem, geistesgeschichtlichem und historisch-biografischem Blickwinkel.

Medien zum Thema
Siehe auch
Reihe: «theorie.org»
Links
NGBK-Homepage
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