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Die widerspenstige Materie

Wir leben in spannenden Zeiten, doch die sind nicht leicht zu überblicken. Mathematik und Naturwissenschaft haben sich in den letzten zehn Jahren sehr verändert. Manche sprechen von einer neuen goldenen Zeit der Wissenschaften. Gleichzeitig erleben wir, dass in der Öffentlichkeit lediglich eine Minderheit die Entwicklung beobachtet. In der linken Diskussion arbeitet man sich immer noch an Betrachtungen aus dem vorletzten Jahrhundert ab. Paradox, wenn man bedenkt, dass sowohl Anarchisten als auch Marxisten jener Zeit sich ständig mit neuen wissenschaftlichen Ergebnissen auseinander setzten. Deshalb möchten die Autoren mit diesem Buch Informationen und Denkanstösse für links denkende und handelnde Menschen vorlegen.
Die Autoren skizzieren aktuelle Entwicklungen in den so genannten Naturwissenschaften und der Mathematik, berücksichtigen aber geisteswissenschaftliche Diskussionen. Sie sind davon überzeugt, dass die strikte Trennung zwischen Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften (englisch «science» und «humaniora») nicht aufrecht erhalten werden darf. Sie plädieren für ein Wechselspiel, wo die verschiedenen Wissenschaften sich nicht nur gegenseitige Impulse geben, sondern ineinander verschränkt sind. Keine philosophische, psychologische oder ethische Diskussion soll deshalb ohne die Berücksichtigung naturwissenschaftlicher Resultate stattfinden. Keine naturwissenschaftliche Debatte kommt daher ohne Wissenschaftsphilosophie, Ideologiekritik und der Analyse gesellschaftlicher Einflüsse und Folgen aus.

Medienstimmen:
Tiefe Gräben durchziehen die akademische Welt: Zum einen hat sich die recht willkürliche Trennung zwischen sogenannten Natur- und Geisteswissenschaften so sehr gefestigt, dass die beiden Gebiete nun unterschiedliche Sprachen sprechen. Zum anderen verlieren die Wissenschaften immer mehr den Kontakt zur Öffentlichkeit.
Das sollten wir als Linke nicht einfach hinnehmen. Stattdessen sollten wir unsere politischen Diskurse viel häufiger mit neuen wissenschaftlichen Erkentnissen unterfüttern.
Dafür setzen sich die Autoren Gernot Ernst und Andreas Heinz in ihrem Buch »Die widerspenstige Materie«ein. Zugleich bieten sie eine wundervolle Einführung in viele
(natur-)wissenschaftliche Gebiete. ...
Mit »Die widerspenstige Materie« haben Gernot Ernst und Andreas Heinz ein erstaunliches Buch geschrieben, das dem Publikum überraschend viele und unterschiedliche Fragestellungen der Wissenschaften auf wundervoll klare Weise näher bringt. Durch die Auswertung aktueller Ergebnisse aus Psychologie, Informatik, Gesellschaftswissenschaften
und Ökonomie werden Kernthemen linker Bewegungen auf neue Art betrachtet und kritisch hinterfragt. Das Buch schafft den Spagat zwischen wissenschaftlicher Theorie und linker
Praxis – etwas, das nicht viele Autoren wagen.
Theodeor Sperlea in «Marx 21»
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Cover ISBN 978-3-89657-063-5

Ernst, Gernot / Heinz, Andreas:
Die widerspenstige Materie
Neues aus der Naturwissenschaft und Konsequenzen für linke Theorie und Praxis
1. Auflage 2013
Buch
240 Seiten, kartoniert
Schmetterling
ISBN 3-89657-063-3
18,00 EUR
(inkl. MwSt., zzgl. Porto)

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InhaltsverzeichnisVorwortTextprobe
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Gernot ErnstAndreas Heinz
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