Stuttgarter NS-Täter

Ab sofort wird das Buch «Stuttgarter NS-Täter. Vom Mitläufer bis zum Massenmörder» von uns wieder ausgeliefert. Ob es in Zukunft womöglich zu juristischen Auseinandersetzungen um das Buch kommen wird, ist bisher nicht abzusehen.

Die Autorinnen und Autoren dieses Buches wollen einen Beitrag zur NS-Täterforschung und damit zum Verständnis des düstersten Kapitels deutscher Geschichte leisten.
Dabei begegnen die Leserinnen und Leser sowohl Schreibtischtätern in Partei, Verwaltung, Polizei, Kultur, Justiz und Medizin als auch berüchtigten KZ-Aufsehern und Denunzianten. Auf diese Weise zeichnet sich weitgehend ein Querschnitt durch die bürgerliche Gesellschaft des frühen 20. Jahrhunderts ab und die Täterprofile beschränken sich keineswegs auf Sadisten, Karrieristen oder übereifrige Befehlsempfänger. Schließlich geht es den Autorinnen und Autoren nicht nur um Täter im engeren, strafrechtlichen Sinne, sondern auch um die Profiteure des Regimes, etwa diejenigen, die sich durch die Arisierung bereicherten oder sich durch Unterstützung des Regimes wirtschaftlichen und politischen Vorteil verschafften.
So findet sich im Buch auch ein Kapitel zu Kaufhausbesitzer Alfred Breuninger sowie bisher unbekannte Erkenntnisse zu «Wehrwirtschaftsführer» Ferry Porsche und den profitablen Verwicklungen seines Unternehmens in den NS-Apparat.
Das Buch will je nach Fall und Quellenlage die Verbrechen der Täter beschreiben, häufig auch ihre Banalität, aber auch die Umstände, die zu ihrem Handeln führten, verdeutlichen.

So urteilt die Presse:
Cover ISBN 978-3-89657-136-6

Abmayr, Hermann G.:
Stuttgarter NS-Täter
Vom Mitläufer bis zum Massenmörder
1. Auflage 2009
384 Seiten, kartoniert
Schmetterling
ISBN 3-89657-136-2
19,80 EUR
(inkl. MwSt., zzgl. Porto)

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Stuttgarter NS-TäterGeschichte und Antifa
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Kommentare:
  1. Bernd Rüthers | 13.10.2009 08:47 Uhr
    Das Buch ist gut, wichtig und reuch an Informationen. Ähnlich war es in jeder deutschen Großstadt - Alltag im totalitären System. Das Nachwort ist einseitig, engstirnid und geistig ärmlich. Offenbar ist das keinThema für Kabarettisten.

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