Tango und GenderDer Argentinische Tango ist der «offizielle» Ort par excellence des Machismo und der Heterosexualität. Gibt es aber eine «inoffizielle» Welt, die von der heterosexuellen Norm an den Rand gedrängt wurde? Und wenn ja, was hat es mit ihr auf sich? Wenn das Aufspüren der homosexuellen Elemente im Tango auch durch die Tabuisierung und die diskriminierende Haltung gegenüber allem Homosexuellen erheblich erschwert wird, so gelingt es Magali Saikin mit diesem Buch doch durch kritisches Aufarbeiten der Tangotexte und anderer Quellen Überraschendes aufzudecken. Mit ihrem Buch will die Autorin auf die Möglichkeit hinweisen, einerseits die Gender-Rollen zu denaturalisieren, d.h. sie von ihrer angeblich biologischen Bestimmung zu befreien, und andererseits das Ausgeschlossene, Verleugnete und Verborgene wiederzufinden und dadurch neue Wege der menschlichen und künstlerischen Kreation im Argentinischen Tango einzuschlagen. So urteilt die Presse: |
![]() Saikin, Magali: Tango und Gender Identitäten und Geschlechterrollen im Argentinischen Tango 1. Auflage 2004 246 Seiten, kartoniert Schmetterling ISBN 3-89657-611-9 18,00 EUR Vergriffen, keine Neuauflage |
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